Als Wiki in der 14. Spielminute direkt nach dem 1:1-Ausgleichstreffer durch Suter auf 2:1 erhöhte, lehnte sich das Publikum in der Hüenerweid bereits entspannt zurück und erwartete den normalen Verlauf des Spiels. Normaler Verlauf bedeutet bei einem Duell zwischen Höfen und Dietlikon, dass die Zürcherinnen kurzen Prozess mit dem Team aus dem Berner Oberland machen. Erschwerend für Höfen kam dazu, dass zum Zeitpunkt des Ausgleichstreffers bereits Captain Egli und U19-Spielerin Hari verletzt ausgeschieden waren. Dass sich Cernela rund 45 Minuten später gezwungen sehen würde ein Time-Out zu nehmen, konnte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand ahnen.
Entgegen dem Spielverlauf und praktisch mit der ersten richtigen Chance ging Höfen durch Baumann in Führung. Dietlikon drückte weiter aufs Tempo, Höfen konnte dieses aber mehrheitlich mitgehen. Als dann aufgrund der erwähnten Verletzungen etwas Chaos in die Reihen der Höfnerinnen kam, nutze dies Dietlikon resolut aus. Höfen fing sich aber wieder und das 2:1 war dann auch das Resultat zur Pause.
Höfen brachte auf die zweiten 20 Minuten etwas Ruhe in die Reihe und konnte so das Spiel ausgeglichen gestaltetn. Auch zwei Zweiminutenstrafen wurden schadlos überstanden. Die Entscheidung musste also im letzten Drittel fallen.
Die dreizehnte Minute brachte Höfen kein Glück. Streiff lupfte den Ball irgendwie vors Tor, dort fand dieser die wohl einzige Lücke und rollte ins Tor. Doch auch das 3:1 brach den tapfer kämpfenden Höfnerinnen noch nicht endgültig das Genick. Seiler brachte die Damen in Grün noch einmal heran. Dies weckte noch einmal die letzten Kräfte. Dietlikon wurde etwas nervös. Doch hier reagierte Cernela mit seinem Time-Out und für die letzten Sekunden des Spiels mischte dann Dietlikon den Beton an. Dieses Bollwerk hielt und Höpfen stand erneut ohne Punkte da.
Die Resultate 10:2, 7:2 und das gestrige 3:2 zeigen deutlich, wohin der Weg von Höfen führt. Es warten noch 5 Spiele auf die Oberländerinnen, es ist somit noch Alles möglich!








