28.11.2011 09:55 | Kategorie: U-21 Juniorinnen
Der UHC Höfen tifft auf Gürbetal RK Belp und den UHT Wilderswil.

UHC Höfen vs. Gürbetal RK Belp 0:3

 

Nach einer etwas längeren Reise nach Yverdon starteten wir schliesslich motiviert unseren ersten Match gegen Gürbetal RK Belp. Wir spielten mit 2 Linien durch. Die 1. Halbzeit verlief nicht schlecht, doch leider wollte der Ball einfach nicht ins gegnerische Tor rollen. Zum Glück war das nicht nur bei uns, sondern auch bei Gürbetal RK Belp der Fall.

 

In der 2. Halbzeit jedoch spielten wir deutlich schlechter. Wir gaben den Schiedsrichtern immer wie öfters die Schuld, wenn uns etwas nicht gelang. Und so wurden wir unkonzentrierter, regten uns auf und Gürbetal RK Belp gelangen innerhalb von 9 Minuten 3 Tore, sodass sie das Spiel schlussendlich mit 3:0 für sich entscheiden konnten.

 

Enttäuscht über das erste verlorene Spiel in dieser Saison, aber umso motivierter, das zweite an diesem Tag zu gewinnen, bereiteten wir uns auf unseren nächsten Gegner, Wilderswil-Interlaken, vor.

 

 

UHT Wilderswil-Interlaken vs. UHC Höfen 2:3

 

Nach einer langen Pause, wartete auf uns im zweiten Match UHT Wilderswil–Interlaken. Wir gingen auf das Feld mit dem Ziel dieses als Gewinner zu verlassen und kämpften auch mit diesem Wille. Doch leider trafen die Wilderswilerinnen nach nur sechs Minuten zum 1:0. Nach diesem Treffer stieg unser Siegeswille noch mehr. Nach 14 Minuten hin und her und vielen Freistössen, gab es eine 2-Minuten-Strafe gegen den UHT Wilderswil wegen zu wenig Abstand. Das hiess für uns Überzahlspiel. Dieses nutzten wir in der 16. Minute, und Nina Bütikofer schoss das 1:1. Der Jubel war riesig, doch unser Gegner liess nicht locker. Nach 18 Minuten trafen sie zum 2:1. Dies war zugleich der Pausenstand.

 

Nach der Pause spielten wir wieder voll Motivation und Ruhe weiter. Und trafen nach einem Drehschuss von Jennifer Bodmer zum 2:2. Die Wilderswilerinnen wurden langsam unruhiger, so dass es vermehrt zu Freistössen für uns kam. Wir konnten diese Chancen leider nicht ausnützen. In der 32. Minute kam es zur Schlüsselszene: Die Schiedsrichter gaben einen Freistoss wegen Stockschlag. Der eine Schiedsrichter zeigte falsch an, korrigierte seinen Entscheid aber sofort. Wilderswil dachte aber, es sei ihr Freistoss und wechselte aus. Wir nutzten dies aus und trafen durch Julia Briggeler zum 2:3. Nach diesem Tor gab es heftige Proteste von Wilderswiler Seite. Trainerin, Captain und mindestens drei Spielerinnen diskutierten mit den Schiedsrichtern und versuchten zu erreichen, dass dieser Treffer nicht gelten würde. Unser Captain und Trainer diskutierten auch mit. Und es wurde entschieden, dass der Treffer zählte. Für uns hiess es jetzt ruhig zu bleiben und dieses Resultat zu halten. Doch das war nicht ganz einfach, weil die Wilderswilerinnen sich unfair behandelt fühlten. Die letzten Minuten waren geprägt von Stockschlägen und hartem Körpereinsatz. Aber wir konnten schlussendlich das knappe 2:3 über die Zeit bringen.

 

Nach dem Spiel wurde heftig weiter diskutiert. Wilderswil leitete noch Protest ein. Trotz diesen Auseinandersetzungen freuen wir uns über den Sieg und die zwei wichtigen Punkte.

 

Lara Bähler und Andrina Hirschi